England – Spanien (2:0)

Vorbericht:

  • Dies dürfte das Spitzenspiel der Gruppe D sein. England und Spanien sind mit jeweils einem Sieg in das Turnier gestartet und es ist anzunehmen, dass sie die ersten beiden Plätze unter sich ausmachen.
  • Dabei schaffte es England als einzige Mannschaft bisher mehr als 2 Tore zu schießen. Genauer gesagt das dreifache des Maximums der anderen. Das verspricht auf jeden Fall offensiven Fußball von den Three Lionesses.
  • Spanien gewann nicht so hoch, aber wirkte im Spiel gegen Portugal definitiv nicht so, als ob sie ihren Sieg da gefährdet gesehen hätten. Von daher ist anzunehmen, dass die Siegerinnen des Algarve Cups 2017 den Engländerinnen gut Paroli bieten werden.
  • Ich hoffe mal auf ein spannendes Match voller Tore auf beiden Seiten. Wenn es nur in einem Kasten klingelt, ist es ja eher langweilig. Und wenn es gar nicht klingelt oft auch.
  • Die vorigen Spiele waren jetzt nicht so aussagekräftig, daher bin ich unentschlossen, würde aber entweder zu einem Unentschieden mit Toren oder einem knappen Sieg der Engländerinnen tendieren.

Übertragung im Fernsehen und Livestream:
Sonntag, 23. Juli 2017 um 20:40 Uhr im ZDF-Livestream und auf Eurosport 1.

Nachbericht:

  • Da hatte man noch nicht am alkoholfreien Bier genippt, da war schon das erste Tor gefallen, durch die Engländerin Fran Kirby. Kurz darauf landete der Ball dann nochmal im Tor, das zählte allerdings nicht, weil zuvor Abseits gepfiffen wurde (naja, musste man jetzt nicht so sehen, aber hilft ja nachträglich auch nichts). Was für ein Offensivfeuerwerk, dachte ich mir, und ärgerte mich, dass ich so wenig Tore getippt hatte.
  • Das schlug bald ins Gegenteil um, denn die Engländerinnen veränderten dann ihre Spielweise dahingehend, dass sie fortan hauptsächlich verteidigten. Und mit verteidigen meine ich, dass gerne alle in der eigenen Hälfte (eigentlich eher im eigenen Strafraum) standen und die Spanierinnen vom Tor fernhielten. Das gelang auch gut. 10-0-0 vom bisherigen Spitzenteam. Gut, Tore gab es ja im Spiel davor.
  • Die Spanierinnen mit laut Internet irgendwas über 70 % Ballbesitz, schafften es dann auch nicht so wirklich bis vor das englische Tor. Bei der Vorberichterstattung von Herrenländerspielen (die Spiele selbst gucke ich eigentlich nie, aber die Vorberichte kann man sich ansehen) wird ja manchmal der statistische Wert des Packing genutzt. Das ist wenn man möglichst viele Verteidiger überspielt. Oder so ähnlich. Jedenfalls haben die Spanierinnen da gefühlt keinen guten Wert gehabt. So richtig aufs Tor geschossen haben sie nicht.
  • Auch skurril, zwischendurch sollte es Elfmeter für die Spanierinnen geben aufgrund eines Handspiels (Spielerin rutscht aus und reißt den Arm hoch, da kommt der Ball eher zufällig hin).  Dann gab es doch keinen Elfmeter. Ich fand ja es war einer, aber auf Twitter war man da auch unterschiedlicher Meinung. Aber Handspiel im Strafraum wird im Frauenfußball eh nicht ernst genommen.
  • Nach dem fulminanten 6:0 im ersten Spiel folgte hier also das 2:0 durch 80 Minuten verwalten und auf Konter lauern der Engländerinnen und jeweils am Anfang und am Ende des Spiels ein Tor. Naja, so spitze war das Spitzenspiel irgendwie auch nicht, fand ich.

Ein Gedanke zu “England – Spanien (2:0)

  1. Pingback: Schottland – Portugal (1:2) | Frauenfussball-Tagebuch ohne Expertise zur Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2017

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